floating lines going for a walk
eine Performance innerhalb der Ausstellung “Die ganze Welt ein Bauhaus”
© Eva Baumann
“Eine Zeichnung ist einfach eine Linie, die spazieren geht.”
Paul Klee, Pädagogisches Skizzenbuch
floating lines going for a walk ist eine durational performance mit zwei Tänzerinnen und mehreren linearen und kreisförmigen Objekten aus weißem Metall, die sich frei innerhalb der Ausstellung „Die ganze Welt ein Bauhaus“ bewegen. Diese immersive Performance bietet die Gelegenheit, eine laborähnliche Situation aus nächster Nähe zu beobachten, in der die Tänzerinnen die Beziehung zwischen ihren Körpern und den flexiblen, gespannten Objekten erforschen. Die Choreografie ist in erster Linie von den Themen der Ausstellung – Schweben und Experimentieren – sowie von Ideen der Bauhaus-Pädagogik inspiriert, insbesondere von den Vorkursen und den Materialstudien, die sich auf Spannung und Gleichgewicht konzentrieren.
In einem intimen Setting stehen Linien und Kreise im Mittelpunkt, die sich von zweidimensionalen zu dreidimensionalen Formen transformieren – im weiteren Sinne der Übergang von der Zeichnung zur Skulptur – und gibt dem Publikum einen direkten zeitgenössische Einblick auf künstlerische Prozesse.
Premiere
2. Mai 2026 im Estnischen Museum für Angewandte Kunst und Design, Tallinn, Estland
floating lines going for a walk ist eine Auftragsarbeit für das Institut für Auslandsbeziehungen in Zusammenarbeit mit dem Estnischen Museum für Angewandte Kunst und Design, Tallinn, und dem Goethe-Institut Estland.
